
Zwischen Oldenburg und Ostfriesland liegt eine Landschaft, die wie fürs Radfahren gemacht ist: Das Ammerland ist flach, ruhig und auf eine unaufgeregte Art schön. Baumschulen und Rhododendronkulturen säumen die Wirtschaftswege, dazwischen Fehnkanäle, Wallhecken und immer wieder das Zwischenahner Meer als Fixpunkt.
Das Wegenetz ist eng geknüpft und durchgehend beschildert. Die Ammerland Touristik gibt für das Knotenpunktsystem 738 Kilometer Netzlänge an, dazu kommen 15 ausgeschilderte Themenrouten und die Ammerlandroute als 165 Kilometer langer Rundkurs. An jedem Knotenpunkt hängt eine Informationstafel mit den umliegenden Punkten. Steigungen gibt es praktisch keine, dafür Wind: Die Runden lassen sich gut so legen, dass der Rückweg Rückenwind hat.
Ein Hinweis für die Planung mit Anhänger oder Dreirad: Engstellen sind unterwegs mit eigenen Symbolen ausgeschildert, im Tourenverzeichnis stehen die Ausweichführungen schraffiert in den Karten. Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, findet die Ladestationen der Region in der Übersicht der Ammerland Touristik.
Mit der Bahn kommst du über Bad Zwischenahn, Westerstede-Ocholt, Augustfehn oder Rastede an. Rechne bei Westerstede einen Vorlauf ein: Der Bahnhof liegt im Ortsteil Ocholt und damit rund acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Wer nur einen Tag hat, umrundet das Zwischenahner Meer ab Bad Zwischenahn — für alles andere ist die Ammerlandroute da.
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