
Das Niedersächsische Waldgesetz erlaubt dir das Radfahren im Wald nur auf tatsächlich öffentlichen Wegen. Im Solling ist dieser Satz keine Formalie. Der Wald gehört hier zu großen Teilen den Niedersächsischen Landesforsten, und die legen ihn eng aus. Dazu kommt seit dem 23. September eine Sperrung mitten im Wildnisgebiet, die zwei Verbindungen nacheinander trifft.
Paragraf 25 Absatz 1 des Niedersächsischen Waldgesetzes lautet: „Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet.“ Absatz 2 beschreibt Fahrwege als „befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege“. Ein selbst getretener Pfad fällt nicht darunter, und ein fehlendes Verbotsschild ersetzt keine Freigabe.
Die Niedersächsischen Landesforsten formulieren ihre Lesart in einem Satz: „Das Radfahren im Wald regelt das Niedersächsische Waldgesetz. Dieses erlaubt das Radfahren ausschließlich auf Wegen.“ Wer abseits davon fahre, riskiere eine Ordnungswidrigkeit. Für dich heißt das: Du bleibst auf dem breiten Weg, auch wenn daneben eine ausgefahrene Spur beginnt.
Das Forstamt Dassel arbeitet im Limker Bruch im Wildnisgebiet Solling. Die Landesforsten schreiben dazu: „Voraussichtlich ab dem 23. September wird zunächst der Grasborner Bruchweg zwischen der Pieskreuzung und dem Riepen gesperrt.“ Danach verlagern sich die Arbeiten nach Süden: „Dann wird voraussichtlich die Uslarer Heerstraße ab der Pieskreuzung in Richtung Steinberg gesperrt sein.“ Die Forstarbeiten dauern nach derselben Meldung voraussichtlich bis Ende Februar.
Davon unabhängig stehen an zwei Sollinger Waldwegen Schranken: an der Silberborner Straße zwischen Sievershausen und der L 549 sowie an der Lakenstraße zwischen L 548 und L 549. Die Landesforsten schließen sie bei Stürmen, Glatteis, Schneeverwehungen, Hochwasser, Baumfäll- und Schadholzarbeiten sowie bei revierübergreifenden Bewegungsjagden. Deine Route kann an einem Tag offen und am nächsten zu sein.
Den Hochsollingturm bei Silberborn führen Stadt Holzminden und Naturpark Solling-Vogler übereinstimmend mit 33 Metern Höhe. Bei den Stufen gehen die Angaben auseinander: Die Stadt Holzminden nennt 182, andere Darstellungen zählen 180. Wir nennen beide Zahlen, statt eine davon auszuwählen. Auch zur Höhe des Standorts über dem Meeresspiegel widersprechen sich die Quellen, deshalb steht sie hier nicht.
Wichtiger für deine Planung ist der letzte Abschnitt. Der Naturpark beschreibt ihn so: „Von dem Parkplatz an der L 549 zwischen Silberborn und Neuhaus können Sie den Turm auf direktem Wege innerhalb von 10 Minuten erreichen.“ Gemeint ist der Weg zu Fuß. Ob du diesen Zuweg fahren darfst, sagt keine der Quellen — plane den Turm deshalb als Halt mit abgestelltem Rad. Eine Öffnungszeit und einen Eintrittspreis nennen weder die Stadt noch der Naturpark.
Seit dem 14. Juli 2026 steht am Turm eine Picknickbox. Die Stadt Uslar beschreibt das Angebot „für Gruppen von vier bis zehn Personen“, mit einer Vorbuchungsfrist von zwei bis sieben Tagen und einem digitalen Zugangscode; der Platz bleibt nach der Ankunft drei Stunden reserviert. Wer allein und spontan unterwegs ist, fällt durch beide Bedingungen.
Das Töpferdorf Fredelsloh gehört zur Stadt Moringen und zählte am 1. Januar 2026 nach deren Angabe 874 Einwohner. Wer vormittags anrollt, steht vor verschlossenen Türen: Die Kunsttöpferei Klett gibt für Töpferei und Café täglich 13 bis 18 Uhr an. Das Museum KERAMIK.UM öffnet nach eigener Angabe ab März an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr, unter der Woche nur nach Anmeldung.
Offen steht dagegen die Klosterkirche. Der Betreiber gibt täglich 11 bis 17 Uhr an, die Stadt Moringen schreibt auf ihrer Ortschaftsseite lediglich, die Kirche sei „tagsüber geöffnet“. Für eine Zeitplanung zählt die Angabe der Betreiberseite, weil sie dem Thema gewidmet ist.
Zu den Anstiegen im Solling führt keine amtliche oder betreiberseitige Quelle eine Zahl, weder Höhenmeter noch Steigungsprozente. Belegt ist nur die Ortshöhe: Die Stadt Holzminden schreibt, Silberborn liege „auf gut 500 Metern über dem Meeresspiegel“, und die Stadt Moringen beschreibt Fredelsloh als Ort „in einer Senke“. Zwischen diesen beiden Sätzen liegt dein Tagesprofil. Wie du eines liest, steht in unserem Beitrag zum Höhenprofil.
Die Naturparkverwaltung nennt als Anreisebahnhöfe Holzminden, Höxter, Bad Karlshafen, Bodenfelde und Stadtoldendorf. Im Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen kostet dein Rad im Zug eine Fahrradtageskarte für 4,50 Euro oder eine Monatskarte für 25 Euro. Im Bus fährt es kostenlos mit, aber ohne Anspruch: Über die Beförderung entscheidet nach Angabe des Verbunds das Fahrpersonal im Einzelfall. Kinderwagen und Rollstühle haben Vorrang.
In Holzminden steht ein Fahrrad-Parkhaus am Weserhotel. Die Stadt gibt zehn Ladepunkte an, täglich von 6 bis 22 Uhr kostenfrei nutzbar, dazu sechs abschließbare Boxen. Wer nach 22 Uhr ankommt, lädt nicht mehr. Die Übersicht über die Region trägt unsere Seite zum Weserbergland.
Neben dem Weg fahren, weil kein Schild es verbietet. Den Grasborner Bruchweg als Verbindung einplanen, solange das Forstamt dort arbeitet. Vormittags nach Fredelsloh rollen und auf offene Töpfereien hoffen. Den Hund mit in den Wildpark Neuhaus nehmen, denn die Landesforsten schreiben: „Hunde sind im Wildpark nicht erlaubt!“ Und sich auf den Bus als Rückfallweg verlassen.
Nein. Paragraf 25 des Niedersächsischen Waldgesetzes erlaubt das Radfahren nur auf tatsächlich öffentlichen Wegen, und die Niedersächsischen Landesforsten lesen das eng: Radfahren sei ausschließlich auf Wegen erlaubt, abseits davon drohe eine Ordnungswidrigkeit. Ein fehlendes Verbotsschild ist dabei keine Freigabe, denn der Waldeigentümer muss keines aufstellen.
Das Forstamt Dassel arbeitet seit Ende September im Limker Bruch. Zuerst ist der Grasborner Bruchweg zwischen Pieskreuzung und Riepen gesperrt, anschließend voraussichtlich die Uslarer Heerstraße ab der Pieskreuzung Richtung Steinberg. Die Arbeiten dauern nach Angabe der Landesforsten voraussichtlich bis Ende Februar. Dazu kommen Schranken an Silberborner Straße und Lakenstraße.
Stadt Holzminden und Naturpark Solling-Vogler nennen übereinstimmend 33 Meter Höhe. Bei der Stufenzahl weichen die Angaben ab: 182 nach Angabe der Stadt, 180 nach anderen Darstellungen. Einen Eintrittspreis und eine Öffnungszeit nennt keine der beiden Quellen, und auch zum Zuweg mit dem Rad äußert sich keine von ihnen.
Die Kunsttöpferei Klett gibt für Töpferei und Café täglich 13 bis 18 Uhr an, Gruppen ab sieben Personen bittet sie um Reservierung. Das Museum KERAMIK.UM öffnet ab März an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr, unter der Woche nach Anmeldung. Eine Vormittagstour trifft beides geschlossen an.
Im Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen brauchst du für den Zug eine Fahrradtageskarte für 4,50 Euro oder eine Monatskarte für 25 Euro. Im Bus ist die Mitnahme kostenlos, aber nicht garantiert: Über die Beförderung entscheidet das Fahrpersonal, und Kinderwagen sowie Rollstühle haben Vorrang. Als Rückfallweg taugt der Bus deshalb nicht.