
Die Lindauer Insel misst kaum mehr als einen Kilometer in der Länge, und trotzdem endet hier für viele Radreisende die Etappe früher als geplant. Die Stadt Lindau bittet Radfahrende, „nur in den ausgewiesenen Bereichen zu fahren und Ihr Rad an den dafür vorgesehenen Stationen zu parken“. Die Maximilianstraße ist seit 1973 Fußgängerzone. Wer weiß, wo er absteigt und wo das Rad hinkommt, verliert damit keine Zeit.
Die Maximilianstraße ist nach Angabe der Stadt 230 Meter lang und bis zu 20 Meter breit. Seit 1973 gilt sie als Fußgängerzone, und das Kopfsteinpflaster stammt in Teilen noch aus dem Mittelalter — holprig genug, dass schmale Reifen ohnehin kein Vergnügen hätten. Die Straße gliedert sich in drei Abschnitte: vom westlich gelegenen Mezg über den Brodplatz zum Alten Markt, wo das Alte Rathaus steht.
Ein öffentlicher Fahrradständer der Stadt steht an der Maximilianstraße selbst, weitere am Hauptbahnhof an Gleis 1, am Alfred-Nobel-Platz, in der Schafgasse und am Marktplatz. Von dort gehst du.
Für längere Pausen bietet die Stadt 28 Fahrradgaragen im Inselhallenparkhaus P4 an, zehn davon mit Stromanschluss für E-Bike-Akkus. Die Nutzung kostet 2,00 Euro je Reservierung, die Höchstdauer liegt bei 48 Stunden, und gebucht wird am Touchscreen mit Münzeinwurf und Barcodeticket.
Dazu gehört allerdings ein Hinweis, der eine Planung umwirft: Die Stadt schreibt zu dieser Anlage „Bitte beachten Sie: die Fahrradboxen am P4 sind aktuell außer Betrieb.“ Wer auf sie baut, sollte das vorher prüfen. Als Ersatz nennt die Stadt sechs abschließbare Boxen am Bahnhof Reutin sowie zwei Bike Hubs mit zusammen rund 40 überdachten Plätzen am Gartenschau-Gelände und am Inselbahnhof.
An der Hafeneinfahrt steht der Neue Leuchtturm: 36 Meter hoch, 139 Stufen über fünf Ebenen, 1856 fertiggestellt und seit 2010 im Eigentum der Stadt Lindau. Der Aufstieg kostet 5,00 Euro für Erwachsene und 3,00 Euro für Kinder von 6 bis 15 Jahren sowie für Personen mit Behinderung ab einem Grad von 50. Die Stadt weist darauf hin, dass die Öffnungszeiten witterungsabhängig sind und bei Sonderveranstaltungen abweichen können; den tagesaktuellen Stand veröffentlicht sie online. Plane den Turm also als Zugabe, nicht als festen Programmpunkt.
Gegenüber, auf der anderen Mole, sitzt der Bayerische Löwe: sechs Meter hoch, etwa 50 Tonnen schwer, aus Kelheimer Sandstein und nach einem Entwurf des Münchner Professors Johann von Halbig entstanden, die Jahreszahl 1856 in römischen Ziffern am Sockel. Der Leuchtturm daneben trägt bei 24 Metern Sockelumfang eine Uhr in der Fassade — nach Angabe der Stadt eines der wenigen Bauwerke seiner Art, bei denen das so ist. Von der Hafenpromenade siehst du beide, ohne einen Meter zu steigen.
Beim Diebsturm ist die Sache von vornherein klar: Er lässt sich „nur von außen besichtigen“. Das Verlies ist allein im Rahmen der Gruppenführung für Kinder und Schulklassen begehbar. Der Rundturm entstand um 1380, misst 35 Meter bei acht Metern Durchmesser und vier Etagen und diente lange als Gefängnis, weshalb er auch Malefiz-Turm hieß. Er steht am Oberen Schrannenplatz auf dem höchsten Punkt der Insel — die letzten Meter dorthin schiebst du.
Ein Bus als Rückfallweg fällt hier weitgehend aus. Der Verkehrsverbund bodo hält mit Stand 29. Juli 2026 fest, dass die Fahrradmitnahme im Bus überwiegend nicht möglich ist; in Lindau nehmen nur Buslinien mit zweistelliger Nummer Räder mit, höchstens zwei je Bus und ohne E-Bikes und Anhänger. Im Zug gibt es keine Beförderungspflicht — Räder kommen mit, wenn Platz ist und niemand mit Rollstuhl oder Kinderwagen Vorrang hat. Wie die Etappen, Fähren und Grenzübergänge am See zusammenhängen, steht in Bodensee-Radweg: Etappen, Fähren, Grenzen; den Überblick gibt die Seite zur Region Bodensee.
Nur eingeschränkt. Die Stadt Lindau bittet Radfahrende, ausschließlich in den ausgewiesenen Bereichen zu fahren und das Rad an den dafür vorgesehenen Stationen zu parken. Die Maximilianstraße ist seit 1973 Fußgängerzone. Rechne für den Inselkern also damit, dass du schiebst statt fährst, und such dir vorher einen Abstellplatz.
Öffentliche Fahrradständer nennt die Stadt am Hauptbahnhof an Gleis 1, am Alfred-Nobel-Platz, an der Maximilianstraße, in der Schafgasse und am Marktplatz. Für längere Pausen gibt es 28 Fahrradgaragen im Inselhallenparkhaus P4 und zwei Bike Hubs mit rund 40 überdachten Plätzen am Gartenschau-Gelände und am Inselbahnhof.
Derzeit nicht. Die Stadt Lindau schreibt auf ihrer Seite zu den Fahrradboxen ausdrücklich, dass die Anlage am P4 aktuell außer Betrieb ist. Im Normalbetrieb kostet ein Fach 2,00 Euro je Reservierung bei höchstens 48 Stunden Nutzungsdauer. Prüfe den Stand vor der Anreise und plane eine Rückfalllösung ein.
Nur von außen. Die Stadt Lindau hält fest, dass der Turm nicht von innen zu besichtigen ist; das Verlies bleibt Gruppenführungen für Kinder und Schulklassen vorbehalten. Der Rundturm entstand um 1380, ist 35 Meter hoch, hat vier Etagen bei acht Metern Durchmesser und diente lange als Gefängnis.
Erwachsene zahlen 5,00 Euro, Kinder von 6 bis 15 Jahren sowie Personen mit Behinderung ab Grad 50 zahlen 3,00 Euro. Feste Zeiten nennt die Stadt nicht: Die Öffnung hängt von der Witterung ab und kann bei Sonderveranstaltungen abweichen. Den tagesaktuellen Stand veröffentlicht die Stadt online.